Das Programm steht nun fast vollständig fest, wir aktualisieren diese Seite fortlaufend.

Bitte meldet euch für die Angebote einzeln online an, auch wenn ihr euch bereits zur LMV angemeldet habt. (Wenn noch kein Anmeldlink hinterlegt ist, ist die Anmeldung noch nicht freigeschaltet.)

 

Freitag, 12. März

17 Uhr

  • Onboarding bei der GJ NRW (Neueinsteiger*innen-Treffen)
    • Du bist neu bei der Grünen Jugend und immer noch ein bisschen verloren was nochmal Realos oder Fundis waren? Wir haben da was für dich vorbereitet: Beim Onboarding-Treffen machen wir eine kleine Einführung in die Strukturen des coolsten Landesverband überhaupt.
  • evtl. Antragsteller*innen-Treffen (meldet euch dazu bei Magda)

 

19:30 Uhr

Podiumsdiskussion: „Error 404: Gerechtigkeit not found. Gestalten Sie Bildung und Arbeit solidarischer oder starten Sie das System neu.“

Können wir unser Bildungssystem und unsere Arbeitswelt Stück für Stück gerechter gestalten – oder brauchen wir vielleicht doch einen kompletten Neustart? Gehören Noten abgeschafft, oder sind sie eine sinnvolle Vorbereitung für eine leistungsorientierte Arbeitswelt? Wessen Arbeit, wessen Qualifikation ist im Moment mehr wert als andere – und warum? Wer wird in unseren Schulen gefördert, wer wird abgehängt? Für wen sind Klassenräume gestaltet, für wen werden Großraumbüros gebaut? Welche Fächer sind relevant, welche bloß nettes Beiwerk? Und was sind eigentlich Bullshit Jobs?

Gemeinsam mit Sarah-Lee Heinrich und Rahel Kellich von der Grünen Jugend, Marlene Behrenbeck von den Falken NRW und Patrick Pais Pereira von der DBG Jugend NRW wollen wir darüber sprechen, warum Gerechtigkeitsfragen beide Politikfelder untrennbar verknüpfen und welchen Weg wir für ein solidarisches Übermorgen einschlagen müssen. Wir freuen uns auf unsere Gäste – und auf dich! Komm vorbei!

 

Samstag, 13. März

Workshop-Phase in 2 Slots

10-11:30 Uhr

a) Klassistische Bildungsungerechtigkeit mit Kenneth Rösen (GEW)

Der Skandal des deutschen Bildungswesen besteht darin, dass soziale Ungleichheit durch Bildung nicht nur nicht überwunden wird, sondern im besten Fall nur verwaltet, aber im Regelfall sogar verstärkt reproduziert wird. Die soziale Herkunft wird damit zum zentralen Faktor, der über Bildungschancen entscheidet. Ausgehend von dieser Analyse soll gemeinsam über bildungspolitische Perspektiven diskutiert werden.“

Kenneth Rösen ist Persönlicher Referent der Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und promoviert an der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen.

b) Soziale Dimensionen der Digitalisierung – eine neue Machtfrage! mit Cylia Ungar

Digitalisierung ist wie Sex unter Jugendlichen; keiner weiß so richtig wie es funktioniert, aber alle reden darüber …
Die Existenz der Technologie allein verändert nix. Es ist die Anwendung dieser in Unternehmen, Organisationen und Privat, welche unsere Gesellschaft und unser Arbeiten verändert. Politik, Unternehmen und Gewerkschaften streiten sich aktuell darum, in welche Richtung diese Veränderung gehen soll und stellen damit neue Machtfragen. Dieser Workshop bietet Einblicke in diese aktuelle Diskussionen und wirft einen Blick auf die zentralen Machtfragen dieser Entwicklung. Damit ihr in Zukunft mitreden könnt. Aus Anlass des Womens History Month, werden wir einen besonderen Fokus auf den Digitalen Gender Gap legen.

c) Nur mit euch! unsere Ideen für die Landtagswahl mit Frederik Antary und Mali Conrad

Im Mai 2022 wird ein neuer Landtag gewählt. Und im Dezember 2021 wird das Grüne Wahlprogramm dafür beschlossen.
Damit auch deine Ideen sich in diesem Programm und dann möglicherweise auch der parlamentarischen Oppositionsarbeit oderin einem Koalitionsvertrag wiederfinden, zeigen wir in diesem Workshop auf wann man sich wo und wie einmischen kann.

Ein kleiner Spoiler: Die beste Zeit dafür ist Jetzt.

Diesen Workshop halten Mali Conrad und Frederik Antary aus dem Landesvorstand.

 

12-13:30 Uhr

a) Zukunft der Arbeit: Auf dem Weg zur 4-Tage-Woche? mit Florian Wilsch

Im Rahmen der Coronakrise haben in Deutschland wie in vielen anderen Ländern viele Menschen ihre Arbeit verloren oder sind in Kurzarbeit. Seitdem haben Ideen zur Umgestaltung der Arbeitswelt, die es in ähnlicher Form seit längeren gibt, wieder an Fahrt aufgenommen: Linke Parteien und Organisationen wollen z.B. die Arbeitszeit verkürzen, sodass wir alle in Zukunft nur noch z. B. 4 Tage in der Woche arbeiten müssen.
Wir werden uns im Workshop damit auseinandersetzen, wie Arbeit gerade grundsätzlich organisiert und verteilt ist und welche Chancen politische Auseinandersetzungen die daran etwas ändern wollen bieten.

Florian Wilsch ist Mathematiker und arbeitet als Postdoc an einem Forschungsinstitut in der Nähe von Wien. Er war bis er letztes Jahr 28 geworden ist Mitglied der Grünen Jugend.

b) Arbeit nach der Pandemie: Wie wird das digitale Zeitalter gerecht? mit Max Lucks

Es gab – sehr berechtigte – Kritik an der Quotierung der Referierenden, weshalb Max die Entscheidung getroffen hat, seinen Workshop nicht zu halten. An die Kritiker*innen: Danke, dass ihr mit so einem wachen Auge dabei seid und die Geschlechtergerechtigkeit auch gegenüber dem Landesvorstand verteidigt. Das rechnen wir euch hoch an. Wir entschuldigen uns als Landesvorstand inständig für diese Situation, die aufgrund unserer Unachtsamkeit entstanden ist. Im LMV- und teilweise auch Klausurenstress haben wir bei den Anfragen für die Workshops im Prozess die Quotierung aus den Augen verloren. Wir haben unseren Ansprüchen an eine geschlechtergerechte Verteilung der Rede- und Bühnenanteile damit nicht genügt. Das tut uns für Max, aber auch für alle, die an seinem Workshop interessiert waren, sehr leid. Wir empfehlen, euch noch für Cylia Ungars Workshop „Soziale Dimensionen der Digitalisierung“ anzumelden, der eine ähnliche Thematik abdecken wird.

c) Digitaler Sozialismus – Wie könnte eine bessere Wirtschaft heute aussehen? mit Nils Legler

Der Kapitalismus taumelt von einer Krise in die nächste, eine Alternative scheint trotzdem weit und breit nicht in Sicht. Dabei gibt es bereits ausgefeilte Konzepte, wie der Sozialismus im 21. Jahrhundert aussehen könnte – ganz ohne Zentralplanung, ganz ohne Markt. In dem Workshop wollen wir uns ein solches Modell anschauen und darüber diskutieren, in welche Schwierigkeiten uns eine solche Wirtschaft vielleicht dennoch bringen könnte.

Nils Legler betreibt den YouTube-Kanal „Feine Welt, auf dem er aktuelle und klassische Politische Theorie vorstellt und diskutiert.

 

15 Uhr

Beginn der LMV mit folgenden Tagesordnungspunkten

  • Formalia
  • Finanzen
  • GO-Änderungen
  • Inhaltlicher Schwerpunkt
  • Anerkennungen
  • Bericht aus dem Landesvorstand zum Mindestalter
  • evtl. Beginn mit „Verschiedene Anträge“

 

ab 21 Uhr

„Ganz groß im Game!“ Virtueller Pubquiz- und Spieleabend

 

Sonntag, 14. März

11 Uhr

Was Cis-Männer-Bünde schon seit Jahrhunderten machen, können wir schon lange! Auf unserer Landesmitgliederversammlung soll auch digital Zeit für Vernetzung, Austausch und Support sein. Wenn ihr euch selber als Frau, inter, nichtbinär, trans, agender oder grundsätzlich als genderqueere Person definiert, seid ihr herzlich eingeladen. Melanie Wohlgemuth ist Leiterin des „PULS“ in Düsseldorf und spricht mit uns darüber, was queere Jugendarbeit ausmacht und welche Hürden die Pandemie für sie darstellt. Außerdem reden wir mit Nyke Slawik über Probleme und Hürden von FINTA* Personen in (Partei-)Politik. Und wir haben natürlich auch ordentlich Zeit zum Quatschen und Vernetzen eingeplant – Denn das Patriarchat zerschlägt mensch am besten gemeinsam!

 

12:30 Uhr

AK-Treffen (Zugang über den Zoom-Link zur LMV)

bisher angemeldet:

  • AK Queer
  • AK Europa & Globales
  • AK Shalom
  • AK Öko
  • AK Alternatives Wirtschaften
  • AK Bildung

 

14 Uhr

Fortsetzung der LMV mit folgenden Tagesordnugspunkten