Programm

Hier findest du alle Infos zum Programm. Diese Seite wird laufend aktualisiert und mit Details ergänzt.


Digitales Vorprogramm

  • Vernetzungstreffen für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen: Termin folgt.
  • Antragsteller*innen-Treffen: Termin folgt.

Die Zoom-Links für das digitale Rahmenprogramm erhältst du nach deiner Anmeldung rechtzeitig per Mail.


 


Landesmitgliederversammlung Programm

 

Freitag
ab 14.00 Uhr Anreise & Anmeldung
15.30-16.30 Uhr Neumitgliedertreffen
17.00-18.00 Uhr Abendessen 
18.00-19.30 Uhr Versammlung
20.00-21.00 Uhr Panel
21.30-00.00 Uhr Abendgestaltung: Migra-Vernetzung und Freiwillige Möglichkeit zur Bezirksvernetzung 

Samstag
7.30-9.00 Uhr Frühstück
9.00-11.30 Uhr Workshopphase 1
11.30-13.00 Uhr Mittagspause & Essen 
13.00-15.00 Uhr Workshopphase 2
15.30-17.30 Uhr Versammlung
17.30-18.30 Uhr Abendessen
18.30-20.00 Uhr Versammlung
20.15-22.00 Uhr Kampagnenauftakt
22.00-1.00 Uhr Party

Sonntag
8.00-9.00 Uhr Frühstück
9.15-10.45 Uhr Workshop
11.00-12.30 Uhr Versammlung
12.30-13.30 Uhr Mittagessen
13.30-14.30 Uhr Versammlung
14.30-16.00 Uhr Reflexion
Ab 16.00 Uhr Abreise


 


Bildungsprogramm

Neben der offiziellen Versammlung bieten wir ein umfangreiches Bildungsprogramm an, das bereits am Freitagnachmittag beginnt und am Sonntagmittag mit einer abschließenden Reflexion endet.
Für beide Workshopphasen am Samstag kannst du bei deiner Anmeldung zur LMV eine Workshop-Präferenz angeben.
Hier findest du die Auswahl und Kurzbeschreibung der Workshops:


Freitag 20.00-21.00 Uhr

 

Panel

Beschreibung folgt.


 Samstag 9.00-11.30 Uhr | Workshopphase 1

 

Workshop 1: Grundlagenworkshop: Gegen die Ohnmacht – Hoffnung als radikale Praxis

Referent*innen: Bildungsteam GJ NRW

Faschismus und der rechts-konservative Rollback sind keine abstrakten Bedrohungen aus den Geschichtsbüchern mehr – sie greifen mitten in unserer Realität nach der Macht. Während das Vertrauen in kaputtgesparte demokratische Institutionen bröckelt, füllen rechte Akteure das Vakuum mit Scheinlösungen, Ausgrenzung und patriarchaler Dominanz. Sie nutzen die berechtigte Zukunftsangst der Menschen vor Mieterhöhungen, Care-Krise und Überlastung aus, um Hass zu schüren. Aber wir überlassen ihnen nicht das Feld!
In diesem Workshop schalten wir vom bloßen Reagieren auf den nächsten Skandal direkt ins eigene Agieren um. Wir analysieren, warum rechte Erzählungen funktionieren – und stellen ihnen das Einzige entgegen, das sie wirklich fürchten: radikale, linke Utopien und konkrete Antworten auf die materielle Not! In drei Arbeitsgruppen (Soziale Sicherheit & Wohnen, Radikale Klimagerechtigkeit, Antifaschismus & Feminismus) entwickeln wir aus Texten und Diskussionen politische Forderungen und mitreißende Narrative. Wir schmieden Geschichten der Hoffnung für Social Media und Haustürgespräche, die den Menschen zeigen: Wir müssen nicht so leben. Dieser Workshop ist der Startschuss für unsere LMV. Wir schaffen das gemeinsame Fundament, um von der Analyse direkt in den linken Machtaufbau zu kommen. Wir haben verdammt viel zu gewinnen! Für alle Neumitglieder und erfahrenen Aktiven, die Bock auf inhaltlichen Schärfungs- und Strategieworkshop haben, um für das Wochenende und die kommenden Monate direkt ins gemeinsame Mindset zu kommen.
Empfohlenes Vorwissen: Kein Vorwissen notwendig!

 

Workshop 2: Keine Grenzen für Feminismus – Weltweite Kämpfe verstehen, voneinander lernen

Referent*in: folgt.

Feminismus ist eine weltweite Bewegung, denn patriarchale Strukturen machen nicht an Landesgrenzen halt. Gleichzeitig sind feministische Kämpfe überall auf der Welt unterschiedlich geprägt. Was können wir voneinander lernen und was verbindet uns?
In diesem Workshop schaffen wir zunächst eine gemeinsame Grundlage des Feminismus. Wir werfen einen kurzen Blick auf die Geschichte feministischer Bewegungen und schauen auf einige Zahlen und Fakten, die zeigen, wie unterschiedlich und zugleich verbunden feministische Kämpfe weltweit sind.
Anschließend richten wir den Blick auf feministische Bewegungen und Kämpfe weltweit. Wir beschäftigen uns mit ihren Forderungen, Strategien und Erfolgen.
Der Workshop richtet sich an Einsteiger*innen und Mitglieder, die noch mehr lernen wollen. Vorwissen ist nicht notwendig.

 

Workshop 3: Antira-Workshop

Referent*in: folgt.

Beschreibung folgt.

 

Workshop 4: Kein Sparen auf unsere Kosten – Der Sozialstaat von morgen

Referent*in: folgt.

Der Sozialstaat steht unter Druck. Leistungen werden gekürzt, Zugänge erschwert und gleichzeitig wird darüber diskutiert, wer sich was noch leisten können soll. Aber was steckt eigentlich hinter diesen Veränderungen? Wer ist betroffen – und was bedeutet das für uns alle?
In diesem Workshop schauen wir genauer hin: Was passiert gerade mit unserem Sozialstaat, welche Entscheidungen stecken dahinter und welche Folgen haben sie? Wir nehmen uns die Zeit, die aktuellen Entwicklungen verständlich zu machen und gemeinsam zu hinterfragen, was oft einfach als „Sparen“ verkauft wird.
Und dann geht es um die wichtigere Frage: Wie könnte es eigentlich anders gehen? Was brauchen Menschen für ein gutes und sicheres Leben? Wie müsste ein Sozialstaat aussehen, der soziale Sicherheit nicht als Luxus, sondern als Grundlage für alle versteht?
Wir wollen gemeinsam Wissen sammeln, Zusammenhänge verstehen und am Ende unseren eigenen Sozialstaat von morgen entwerfen.
Hier braucht ihr kein Vorwissen.

 
 

Samstag 13.00-15.00 Uhr | Workshopphase 2

 

Workshop 1: Grundlagenworkshop: Gegen die Ohnmacht – Hoffnung als radikale Praxis

Referent*innen: Bildungsteam GJ NRW

Beschreibung: Siehe oben.

 

Workshop 2: Klimaworkshop

Referent*innen: Sandra Busch und Gewang Dorji, Charo Himalaya e.V.

Der Klimakrise betrifft uns alle – aber nicht alle Menschen gleichermaßen. In diesem zweistündigen Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, was Klimagerechtigkeit bedeutet und warum Klimapolitik eine Frage von Gerechtigkeit ist und antirassistisch gestaltet sein muss, um wirksam zu sein.
Gemeinsam schauen wir darauf, wer besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen ist, welche Rolle soziale und globale Ungleichheiten spielen und wie Verantwortung für den Klimawandel verteilt ist. Dabei geht es auch darum, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und eigene Perspektiven zu hinterfragen.
Hier braucht ihr kein Vorwissen.

 

Workshop 3: Wem gehört die Zukunft? Linke Kommunikation verstehen und gestalten

Referent*in: folgt.

Warum schaffen es manche Geschichten, Menschen zu erreichen während andere trotz guter Inhalte kaum gehört werden? Und wie können wir linke Politik so erzählen, dass sie verständlich, zugänglich und mobilisierend wird?
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Grundlagen linkspopulistischer Kommunikation. Wir schauen uns Beispiele aus linker politischer Kommunikation an, analysieren, warum bestimmte Botschaften funktionieren und probieren selbst aus, wie man komplexe politische Themen auf den Punkt bringt.
Darum geht es um Sprache, Bilder, Emotionen und die Frage: Wie erzählen wir eine Geschichte, in der Menschen ihre eigenen Interessen wiederfinden?
Dazu braucht ihr kein Vorwissen, nur Interesse an Storytelling.

 

Workshop 4: Feminismus reloaded: Patriarchat zerschlagen, Alternativen leben!

Referent*innen: Bildungsteam GJ NRW

Wie wir lieben, Beziehungen führen, Care-Arbeit verteilen und zusammenleben, ist nicht nur Privatsache. Patriarchale Strukturen prägen auch unser Privatleben – oft dort, wo wir sie zunächst gar nicht vermuten. Doch woher kommen diese Vorstellungen und warum halten sie sich so hartnäckig?
In diesem Workshop nehmen wir patriarchale Verhältnisse radikal und intersektional unter die Lupe. Wir schauen darauf, wie Patriarchat, Klassismus, Heteronormativität und Rassismus ineinandergreifen und unser Verständnis von Liebe, Familie, Arbeit, Care und Zusammenleben beeinflussen. Dabei fragen wir: Wie entstehen ökonomische und emotionale Abhängigkeiten? Wie wirken Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen in unseren Beziehungen? Und welche politischen und rechtlichen Strukturen halten sie aufrecht?
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bestimmte Lebensentwürfe zu bewerten. Vielmehr wollen wir sichtbar machen, welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen hinter dem stehen, was oft als rein private Entscheidung erscheint. Wir schauen uns auch an, wie rechte und konservative Kräfte um Vorstellungen von Familie, Geschlecht und „traditionellen Werten“ ringen.
Aber wir bleiben nicht bei der Analyse stehen: Wir werfen einen Blick auf feministische Gegenentwürfe und konkrete Alternativen – von Care- und Solidaritätsmodellen bis hin zu Caring Communities. Gemeinsam überlegen wir, wie wir schon heute Räume schaffen können, in denen Beziehungen, Sorgearbeit und Zusammenleben solidarischer und selbstbestimmter gestaltet werden.
Empfohlenes Vorwissen: Der Workshop richtet sich an alle, die Feminismus weiterdenken wollen. Er ist als weiterführendes Format für FLINTA*s und Allies konzipiert, die sich bereits grundlegend mit feministischen Themen und Theorien beschäftigt haben.
Grundkenntnisse zu Begriffen wie Patriarchat, Intersektionalität, Care-Arbeit, Klassismus, Rassismus und Heteronormativität sind hilfreich. Wir arbeiten gemeinsam an Texten, diskutieren systemische Zusammenhänge und entwickeln feministische Perspektiven auf unser Privatleben.

 


Sonntag 9.15-10.45 Uhr

 

Workshop 1: Sicherheit für wen? Eine linke Kritik der Polizei

Referent: Kapilan Punniarajah, AntiRa Team GJ NRW

Was bedeutet eigentlich „innere Sicherheit“ und für wen wird sie gemacht? Welche Rolle spielt die Polizei bei Protesten, rassistischen Kontrollen und im Umgang mit politischem Widerstand?
Anhand des NSU-Komplexes und aktueller Beispiele schauen wir uns an, wie Polizei und andere staatliche Institutionen mit Rassismus, rechter Gewalt und Protest umgehen. Wir sprechen über das staatliche Gewaltmonopol, institutionellen Rassismus und die Frage, wie sich solche Strukturen innerhalb von Behörden zeigen.
Dabei wollen wir genauer hinschauen: Welche Aufgaben hat die Polizei? Wo liegen ihre Grenzen? Was bedeutet „innere Sicherheit“ eigentlich und wie können wir Sicherheit aus linker Perspektive denken?
Am Ende wollen wir gemeinsam diskutieren, wie eine fundierte polizeikritische Haltung aussehen kann und welche Argumente wir für aktuelle Debatten mitnehmen.

 

Workshop 2: Wer bildet, bestimmt: Bildungspolitik zwischen Krise und Gegenwehr

Referent*in: folgt.

Bildung entscheidet mit darüber, welche Möglichkeiten wir im Leben haben, wie wir die Welt verstehen und ob wir uns eine eigene Meinung bilden können. Gleichzeitig steht das Bildungssystem unter Druck: Lehrkräftemangel, fehlende Mittel, soziale Ungleichheit und schlechte Ergebnisse prägen die aktuelle Bildungsdebatte.
Wir schauen uns an, was gerade passiert, in Deutschland und darüber hinaus. An Beispielen aus den USA, etwa Bücherverbote und sinkende Lesekompetenz, und mit Blick auf die Entwicklungen der PISA-Studien fragen wir: Was passiert, wenn Bildung vernachlässigt wird? Und welche politischen Interessen spielen dabei eine Rolle?
Wir sprechen darüber, warum Bildung eine Voraussetzung für politische Teilhabe und Selbstbestimmung ist, wie soziale Herkunft Bildungschancen beeinflusst und welche Rolle kritisches Denken in einer demokratischen Gesellschaft spielt.
Zum Schluss wollen wir den Blick nach vorne richten: Wie müsste ein Bildungssystem aussehen, das Menschen nicht nur ausbildet, sondern sie dazu befähigt, selbstbestimmt zu denken, mitzureden und Gesellschaft zu gestalten?
Keine Vorkenntnisse notwendig.

 

Workshop 3: Raus aus dem Wachstumszwang – rein ins gute Leben

Referent*innen: Bildungsteam GJ NRW

Profitorientierung, Wachstumszwang und die ständige Vereinzelung in Kleinfamilien treiben uns in ökologische und soziale Krisen. Unsichtbare Care-Arbeit, Konsumdruck und Zeitstress bestimmen unseren Alltag. Aber muss unser Leben wirklich so funktionieren?
In diesem Workshop wollen wir uns anschauen, wie eine Welt jenseits von Kapitalismus und ständigem Wachstum aussehen könnte. Wir nehmen konkrete Gegenentwürfe unter die Lupe und fragen uns: Was können wir von Reallaboren wie der Kommune Niederkaufungen für ein gutes Leben für alle lernen?
Dabei geht es um die Grundlagen alternativen Wirtschaftens: gemeinsame Ökonomie, das Bedarfsprinzip und die kollektive Organisation von Care-Arbeit. Gleichzeitig schauen wir kritisch hin: Wer kann sich solche Modelle überhaupt leisten? Welche Zugangshürden gibt es und was verändert sich, wenn wir Machtverhältnisse und Intersektionalität mitdenken?
Und vor allem: Wie kommen wir vom kleinen Gegenentwurf zur großen Veränderung? Gemeinsam überlegen wir, welche politischen Rahmenbedingungen es braucht – von Arbeitszeitverkürzung über Care-Zentren bis hin zu einer starken öffentlichen Daseinsvorsorge –, damit ein solidarisches und postwachstumsorientiertes Leben für alle möglich wird.